Terrarienbau-Dokumentation
Terrarium für einen
Pazifikwaran
(Varanus indicus ssp.)
DaHar.de
Aquaristik
Süßwasser - Zierfische, Garnelen, Krebse
Technik
Generell gibt es 3 essentielle technische Geräte, die für den Aquarienbetrieb
notwendig sind:
Filter, Heizung und Beleuchtung.
Zusätzliche Geräte, wie CO²-Anlage, digitale Meß- und Kontrollgeräte, UVC-
Entkeimer, etc. können sinnvoll sein, gehören aber nicht unbedingt zur
Grundausstattung. Ebenso kann es z.B. bedingt durch die gepflegten Arten sein,
dass man sogar auf eine Beckenbeheizung verzichten kann (kühler lebende Arten,
bspw. aus höheren oder nördlicheren Regionen).
Der Filter
ist letztendlich das wichtigste Gerät im Aquarium. Er entfernt nicht nur optisch
störende Schwebeteilchen und filter das Wasser somit mechanisch, sondern hält es
auch biologisch “sauber”. Im Filter siedeln sich verschiedene, nützliche bzw. sogar
notwendigue Bakterien an. Diese bauen Schadstoffe ab und beseitigen die
Stoffwechselprodukte der Tiere. Entsprechend ist es wichtig, den Filter gut
einlaufen zu lassen, also min. 1-2 Wochen vor dem Besatz mit Tieren in Betrieb zu
nehmen. Bei der Reinigung ist darauf zu achten, nicht zu viele Bakterien zu
vernichten. Die meist weißen Filterwatten können ruhig öfters ausgewaschen
werden bei großen Filtern, blaue Filterschwämme hingegen seltener und
Tonröhrchen, Keramikteile und was es alles gibt nur alle paar Monate einmal kurz in
Aquarienwasser ausgewaschen werden. So bleibt die nötige Bakterienflora erhalten.
Bei kleinen Innenfiltern mit nur einem Schwammelement ist es zu empfehlen je
nach Durchflußvergeringerung (vielleicht alle 2 Wochen) den Schwamm kurz in
einem Eimer Aquarienwasser grob auszuwaschen. Die nützlichen Bakterien
sammeln sich zwar auch im Mulm und im Bodengrund, sowie an anderen Stellen,
nirgends können sie ihre Arbeit jedoch in so großer Menge und so effektiv wie im
Filter verrichten!
Für kleine Aquarien (bis 100 l) empfehlen sich Innenfilter. Bei größeren Becken ist
es sinnvoll einen Außenfilter zu wählen, z.T. bei sehr großen Aquarien sogar eigens
konzipierte Filteranlagen, die es z.T. zu kaufen gibt, die aber auch individuell
gefertigt werden können.
Geht der Filter einmal kaputt oder muss durch einen neuen ersetzt werden, ist es
wichtig möglichst viel Filtermaterial aus dem alten zu übernehmen, oder die Filter
ggf. parallel laufen zu lassen für einige Wochen.
Selbstverständlich darf der Filter nicht abgeschaltet werden und muss 24 Std.
täglich durchlaufen.
Die Heizung
Die meisten Zierfische benötigen Temperaturen, die über der Zimmertemperatur
liegt. Hierfür gibt es verschiedene Lösungen. Die einfachste und günstigste ist ein
Heizstab. Hierbei sollte die Wattzahl entsprechend der Raumtemperatur und des
Beckenmaßes gewählt werden. Allgemein lässt sich sagen, sollte der Heizer etwas
weniger (10- 30% weniger) Watt Leistung haben, als das Aquarium Liter hat.
Die Temperatur ist regelmäßig zu kontrollieren und der Regelheizer entsprechend
einzustellen. Zu hohe Temperaturen können sich ebenfalls fatal auf die Fische
auswirken! Bei vielen Arten wird es ab 30° C sehr kritisch!
Eine kompfortable Lösung ist ein Thermoelement im Außenfilter. Diese Thermo-
Außenfilter gibt es z.B. von Eheim. Eine Heizspirale erhitzt das Wasser direkt beim
Durchlauf. Ein effektives System.
Keine vollwertige Beheizung bietet zumeist eine Bodenheizung. Diese wird als Kabel
beim Einrichten des Aquariums auf dem Glasboden verlegt. Sie ist nicht notwendig,
bietet aber bei Kiesboden (keinesfalls bei Sand verwenden!) den Pflanzen eine
angenehme Wärme von unten und sorgt für eine gute Bodendurchflutung. Eine
“richtige” Beheizung wie genannt ist trotzdem notwendig.
Beleuchtung
Eines der schwierigsten Themen. Viele Fische mögen es dunkler, Pflanzen
benötigen hingegen oft viel Licht. Die meisten Aquarien laufen hervorragend mit
0,3-0,5 W/l. Das bedeutet z.B. bei einem 54 L Aquarium eine meist auch im Set
angebotene 15 W Leuchtröhre.
Leuchtstoffröhren eignen sich bis zu einer Aquarienhöhe von 50-60 cm sehr gut.
Ist das Aquarium tiefer, was selten der Fall sein dürfte, empfehlen sich
leistungsstärkere HQI-Strahler. Auch in Pflanzenaquarien können diese jedoch
bereits vorher interessant sein. Ebenso ist die LED-Technologie auf dem Vormarsch.
Für die meisten üblichen Aquarien genügt jedoch die Leuchtstoffröhrentechnologie.
Wert ist heute darauf zu legen, keine alten T8 Röhren mehr zu verwenden, sondern
die modernen T5 Röhren (viel dünner), sie sind energieeffizienter und flimmern
nicht.
Ebenfalls nicht unerwähnt bleiben sollen Dimmtechnologien, die es ermöglichen,
morgens einen Sonnenaufgang, abends einen Sonnenuntergang und sogar
Regentage oder Wolken zu simulieren.
Die Beleuchtung sollte 11-12 Std. täglich an sein und zwar unbedingt immer zur
exakt gleichen Zeit. Es ist daher unbedingt eine Zeitschaltuhr zu verwenden.
Zu starke Beleuchtung ohne ausreichend Bepflanzung kann zu starkem
Algenwachstum führen.
Dokus:
Aufzucht Apistogramma borelli
(Borellis Zwergbuntbarsch)
Aufzucht Corydoras paleatus
(Marmorierter Panzerwels)
Aufzucht Carinotetraodon
travancoricus (Zwergkugelfisch)
Tipps und Tricks:
Das Einrichten und Einfahren eines
Aquariums
Die Wasserwerte
Technik: Beleuchtung, Filter,
Heizung ...
Der Wasserwechsel